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Symptomatik des Burnout-Syndroms

Für Burnout gibt es keine Standarddiagnose, das Krankheitsbild ist diffus, die Symptome vielschichtig. Dennoch haben wir hier eine Liste der bislang am häufigsten aufgetretenen Symptome des Burnout-Syndroms für Sie zusammengestellt. Doch kann es ebenso gut sein, dass bei Ihnen Symptome auftreten, vor allem im physischen, aber auch im psychischen Bereich, die hier nicht genannt werden. Andererseits müssen bei Ihnen keinesfalls alle der hier genannten Symptome auftreten, um auf ein Burnout-Syndrom schließen zu können.

Die Anfänge  -  Erste Warn- & Alarmsignale

Was die Sache so gefährlich macht, ist der Umstand, dass die Eigenschaften, die ein Burnout-Betroffener an den Tag legt, äußerlich betrachtet, zunächst sehr positiv wirken können, sich jedoch bei näherer Betrachtung als Fallgruben darstellen. Burnout-Betroffene gelten als:

- aktiv, dynamisch, zupackend, hyperaktiv

- ideenreich

- engagiert bzw. überengagiert, man arbeitet nahezu pausenlos, verzichtet auf Erholungs- und Entspannungsphasen

Beim Burnout-Betroffenen selbst entsteht das (subjektive) Gefühl:

- der eigenen Unentbehrlichkeit und Vollkommenheit

- eigentlich nie richtig Zeit zu haben

Daraus resultiert in der Folge:

- die Verleugnung eigener Bedürfnisse

- eine heimlich zunehmende Beschränkung zwischenmenschlicher Kontakte

- und oft auch die Eigenschaft, Misserfolge und Enttäuschungen einfach nicht wahrnehmen zu wollen

Das fortgeschrittene Stadium

Durch das ständige (Über-) Engagement kommt es zu einer sich langsam, aber unerbittlich ausbreitenden Erschöpfungsphase. Jetzt kommt es erstmalig zu:

- verminderter Belastbarkeit

- wachsender Stimmungslabilität

- einer bisher nicht gekannten Erholungsunfähigkeit

- zunehmender Infektanfälligkeit (meist ständige banale Erkältungen oder Grippeinfekte)

- Müdigkeit / Mattigkeit, in Fachkreisen auch als Tagesmüdigkeit oder chronische Müdigkeit bezeichnet

Das Endstadium

Wird nicht schon im fortgeschrittenen Stadium eingegriffen, was in den seltensten Fällen geschieht, da gerade Burnout-Betroffene sich selbst sehr häufig nicht eingestehen können, dass Sie einen burnout haben, schreiten die Symptome fort und steigern sich, es kommt zu:

einem sonderbaren Phänomen, dem, dass die Betroffenen einerseits äußerlich zwar müde, matt, kraftlos und abgeschlagen sind, andererseits innerlich aber unruhig, nervös und gespannt, mitunter sogar reizbar und unter Umständen gelegentlich sogar aggressiv

- rascher Erschöpfbarkeit und regelrechter Kraftlosigkeit

- Schlafstörungen, die sich sowohl in Einschlaf- als auch in Durchschlafstörungen zeigen können

- Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit

- Resignation, Entmutigung, verringerter Frustrationstoleranz, leichter Kränkbarkeit und Niedergeschlagenheit

- Minderwertigkeits- und Versagensgefühlen

- Schuldzuweisungen sowohl anderen als auch sich selbst gegenüber

- Negativismus oder gar Fatalismus

- wachsendem Alkohol-, Nikotin- und Kaffekonsum

- Selbstbehandlungsversuchen mit Beruhigungs-, Schmerz- und Schlafmitteln

- ersten ernsteren körperlichen Beschwerden

Partner- / Eheproblemen, Schwierigkeiten im familiären Bereich und auch mit Freunden. Reden und Zuhören wird zum Problem, der Betroffene stellt erhöhte Ansprüche an sein Umfeld und hat häufig das Gefühl, ausgenutzt und nicht genug anerkannt zu werden

allgemein wachsender Rückzugsneigung und Isolationsgefahr, Konzentration auf die eigene Person und Problemen bei sozialen Kontakten, die sich in Vermeidung von Kontakten zeigen können, aber auch in übertriebener Bindung an eine bestimmte Person.

Angesichts ihres früheren Auftretens erkennt man die Menschen kaum mehr wieder.

 

Die schwerwiegendsten Konsequenzen jedoch konzentrieren sich auf den Arbeitsplatz. Hier kann es zu:

- verminderter Motivation und Kreativität

- Desillusionierung

- Gefühl von Widerwillen, Ärger

- Entmutigung, Versagen

- Gleichgültigkeit

- Schuldgefühlen

- wachsendem inneren Widerstand, sich der täglichen Arbeit zu widmen, gegen Anrufe und Besuchstermine

- Reduzierung der Arbeit auf Dienst nach Vorschrift

- Verlust von positiven Gefühlen gegenüber Patienten / Klienten / Kunden / Schülern etc.

- Unfähigkeit der Konzentration auf andere

- vermehrt tadelnder, negativer, reizbarer oder gar aggressiver Einstellung gegenüber anderen

kommen.

Durch die inzwischen ungeliebte Ausübung des Berufes rückt der Kontakt mit Patienten / Kunden etc. immer mehr vom menschlichen Aspekt weg und wird zum Fall, Vorgang, zur Bearbeitungsnummer degradiert. Die ursprünglich positiven Gefühle kippen ins Negative und es kommt zu einer ungewohnten seelischen Verhärtung, die in einer Verflachung des Gemütslebens endet, bei jedoch unveränderter bzw. sogar wachsender Kränkbarkeit für eigene Belange.

Das Ende

Der Endzustand zeigt sich in:

- fehlendem Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, die erworbenen Kenntnisse, die langjährigen Erfahrungen

- der Verlagerung des Interesses auf die Freizeit, da die Arbeit ohnehin kein Erfolgsgefühl mehr liefert

- Minderwertigkeitsgefühlen

- Unsicherheit

- Gleichgültigkeit

- depressiven Verstimmungen

- entgleisten Selbstbehandlungsversuchen mit Genussmitteln und Medikamenten

Übrig bleibt letzten Endes eine sonderbare Mischung aus Widerwillen, Resignation, Selbstmitleid, Bitterkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Negativismus, Ressentiments, Misstrauen, Deprimiertheit, Angst, bisweilen sogar Panikbereitschaft und Verzweiflung mit einer gesamt negativen Einstellung, zumindest aber Unerfülltheit, Hoffnungslosigkeit und einem Gefühl der Sinnlosigkeit, die in Suizid oder selbstverletzendem Verhalten enden kann.

Spätestens jetzt erdrücken die schon lange belastenden körperlichen Beschwerden, die größtenteils jedoch durch keinen organischen Befund gestützt werden können. Hierzu gehören:

- Kopfschmerzen

- Beschwerden von Wirbelsäule und Gelenken

- Gefäßerkrankungen, Plaquesbildung an den Gefäßwänden

- Magen-Darm-Störungen

- Herz-Kreislaufbeschwerden

- Drehschwindel

- Engegefühl in der Brust

- Atembeschwerden

- Übelkeit

- geschwächtes Immunsystem, zunehmende Anfälligkeit für Infektionskrankheiten (Erkältungen / Grippeinfekte)

- Libidoverlust

- Gehörschäden, Tinnitus

- Diabetes

Der Betroffene fehlt immer häufiger am Arbeitsplatz, jetzt allerdings nicht mehr nur aus seelischen, psychischen Gründen, sondern aufgrund organischer Erkrankungen. Nun drohen auch Kündigung bzw. Gefährdung des eigenen Unternehmens und damit die Gefährdung der Existenz.

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